Dienstag, 21. August 2012

Rezension zu Die Flucht

 Klappentext:
Wenn das System dich zwingt zu fliehen, kann deine Liebe überleben? Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der alles in deinem Leben geregelt wird - sogar, wen du lieben musst. Aber du liebst den Falschen: jemanden, den das System töten will. Wie weit würdest du gehen um sein Leben zu retten? Würdest du für Liebe sterben?











Bislang habe ich noch nichts gutes über das Buch gelesen. Schon die Meinungen zu Die Auswahl waren gespalten, wobei ich da noch zu denen zählte, die den langsamen Erzählstil mochten.
Bei dem zweitem Band fand ich auch gar nicht, dass zu langsam erzählt wird, aber zu ruhig. Es plätscherte immer vor sich hin ohne das mal Spannung aufkommt. Jeder Versuch in diese Richtung zu gehen wurde von der Autorin einige Seiten später zunichte gemacht. Man kann das alles also eigentlich mit einem Wort beschreiben: Langweilig.

Dabei finde ich dir Story an sich gelungen. Ich hätte nicht erwartet, dass es so weiter geht, aber es war eine vernünftige Anknüpfung an Band eins, wie ich finde. Auch von den Hauptcharakteren erfährt man immer mehr. Vor allem bei Ky kommen einige interessante Dinge aus seiner Vergangenheit zum Vorschein.
Die Charaktere die hier neu dazu kommen gefielen mir alles in allem gut. Auch von ihnen erfuhr man gleich schon einiges und auch, wenn sie teilweise sehr stereotypisch waren gefielen sie mir.

Vom Erzählstil mal abgesehen gab es noch etwas, was mich sehr störte. Während teilweise mal etwas passiert, das irgendwie interessant ist wird dies von den Gedankengängen des Charakters (also Cassia oder Ky) unterbrochen. Teilweise, weil einer der beiden auf einmal durch irgendetwas auf eine Erinnerung kommt. Manchmal aber auch, weil die Autorin meinte die Charaktere müssen dann mal die ganze Umgebung beschrieben.

Die ganze Geschichte war mir auch zu reibungslos. Es gab kaum Probleme zu überwinden und auch gegen Ende, als ich dachte es gäbe mal etwas in der Art, wurde das wieder einige Seiten später behoben. Ich bin nun wirklich kein großer Fan von "alles wird immer, immer schlimmer", aber das ein oder andere Problem darf schon auftreten!

Fazit: Wer den ersten Teil schon nicht so gut fand sollte den zweiten erst gar nicht in die Hand nehmen. Wer aber den ersten sehr mochte und gerne wissen will wie es weiter geht kann sich mal durch den Kopf gehen lassen auch Band 2 zu lesen. Am besten ist wohl aber zu warten wie die Meinung zu Band 3 ausfällt und dann zu entscheiden. Allerdings fürchte ich, dass auch das Ende der Trilogie nicht besser wird.
Leider nur 2 von 5  Punkten.

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