Groß ist ihr Hass, größer ihre Liebe
Der Handel mit Magie hat
Aradon reich gemacht. - Täglich schickt die Magiergilde die Sturmjäger
auf ihren fliegenden Schiffen aus, um Lirium, den Zauber der Berge,
Wälder und Flüsse, zu fangen. Mit Lirium bringen die Menschen das
Zwergenvolk um ihr Gold, knechten die Trolle und umwerben die Feen.
Doch
jetzt droht Aradon ein magischer Krieg von ungeahntem Ausmaß. Das Alte
Volk, einst Herrscher über alle Völker der Erde, hat fünf Dämonen
auserwählt, um die Menschen zu bestrafen, weil sie die Magie des Landes
für ihre Zwecke missbrauchen. Wenn die Fünf die verlorenen Totenlichter
finden, ist der Untergang der Menschheit besiegelt.
Im Auftrag
der Magier bricht die Sturmjägerin Hel auf, die Auserwählten
aufzuhalten. Bis einer der Dämonen ihr das Leben rettet und sie vor eine
schreckliche Entscheidung stellt: zwischen dem Hass auf ihren Feind und
ihrer Liebe zu ihm.
Das Buch lag nun seit gut 3 Jahren auf meinem SuB. Es wurde mir einmal zum Geburtstag Geschenkt und ich fand, dass der Inhalt sich nicht schlecht anhörte, dafür sah das Cover aber abschreckend aus. Im Zuge einer Challenge las ich es nun aber endlich. Und Gott sei Dank gefiel es mir unheimlich gut!
Zuerst einmal muss ich die Welt, die die Autorin erschuf loben. Die Ideen die dahinter stecken sind toll. Eine Magie, die nur mit einer anderen Energie, benutzt werden kann, Land, das selbst bedrohlich ist und sich verändern kann um nur zwei Beispiele zu nennen. Das beste ist aber schon die Sturmjägerschaft an sich. Fliegende Schiffe sind nun gewiss nicht die neuste Idee, aber die Umsetzung, weshalb zu fliegen, wie sie angetrieben sind und wie die Mannschaft dargestellt ist, macht einfach ein tolles gesamt Bild.
Außerdem fand ich die Geschichte sehr interessant. Viele Wendungen habe ich überhaupt nicht kommen sehen und spannend war es durchgehend.
Auch die Charakter sind gelungen. Hel ist eine sehr sympathische Heldin, wenn auch im erstem Handlungsabschnitt etwas zu Begriffsstutzig. Die Sturmjäger schlossen sich Hel was der Sympathie angeht an, waren aber leider arg stereotypiere oder total langweilig. Selbst Nova stach nicht so sehr hervor, wie ich mir erhofft hatte. Der einzige Charakter, der ebenfalls nicht so eintönig war ist Mecurin. Der tauchte aber nicht all zulange auf. Ich hoffe das ändert sich im nächstem Band. Auf den bin ich übrigens schon sehr gespannt, den hier hat die Autorin es sehr gut geschafft Lust auf Band 2 zu machen.
Fazit: Wer ein gutes Fantasy Buch mit schönen Ideen, die das Rad gewiss nicht neu erfinden, aber trotzdem schön sind, und von einer sympathischen Heldin lesen möchte ist hier richtig.4 von 5 Gläsern mit Lirium, der wichtigsten Essenz.

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